
Luminar Neo hat mich beeindruckt, wie intelligent es Bilder im Hintergrund verarbeitet. Die KI-Engine analysiert Tiefe, Textur und Lichtausrichtung, bevor Korrekturen angewendet werden – das sorgt dafür, dass Werkzeuge wie Relight AI, Structure AI und Enhance AI kontextbezogen agieren, anstatt nur globale Änderungen vorzunehmen. Das Geometry AI-Tool behebt automatisch Verzerrungen und Perspektiven, was besonders nützlich für Architekturaufnahmen mit Ultraweitwinkelobjektiven ist. Leistungsmäßig nutzt die Software die GPU-Beschleunigung effektiv – der Export von 42MP-RAW-Dateien dauert auf meinem RTX 4070-System nur wenige Sekunden. Die neue Cache-Bereinigung und das multithreaded Vorschau-Rendering reduzieren spürbar Verzögerungen bei der Massenbearbeitung. Ich mag auch, dass man Anpassungen nicht-destruktiv stapeln, sie mit Ebenen und Mischmodi kombinieren und in mehrere Formate (TIFF, PSD, DNG) exportieren kann, ohne Metadaten zu verlieren. Bewertung gesammelt von und auf G2.com gehostet.
Die Optionen für die Ebenenüberblendung sind im Vergleich zu Photoshop immer noch begrenzt, und das Histogramm-Panel könnte informativer sein – zum Beispiel durch die Anzeige von Farb-Clipping-Zonen. Die Stapelumbenennung und die Ordnersynchronisation benötigen ebenfalls Feintuning. Bewertung gesammelt von und auf G2.com gehostet.




